Häufig gestellte Fragen

Zahlt die Kasse meine psychotherapeutische Behandlung?

Aktuell wird zu Beginn einer Behandlung in einer oder mehreren psychotherapeutischen Sprechstunden geklärt, ob eine Psychotherapie die richtige Behandlung für Ihr Problem sein könnte und wenn ja, in welcher Form. Es wird dann besprochen, welches Therapieverfahren am sinnvollsten für Sie sein könnte, ob es Alternativen zu einer Psychotherapie gibt (Beratungsstellen, Psychiater, Krankenhausbehandlung, Reha, usw.). Es wird auch geklärt, ob die Behandlung in der Praxis fortgeführt werden kann oder wo ggf. eine Weiterbehandlung sinnvoll sein könnte. Wird eine Psychotherapie geplant, werden 2 bis 4 probatorische Sitzungen durchgeführt, um sich gegenseitig kennenzulernen, zu sehen ob die Chemie wechselseitig stimmt und noch einmal zu überprüfen, dass dies der richtige Weg sein kann. Dann wird bei der Krankenkasse eine Psychotherapie beantragt. Aktuell werden zunächst 12 Sitzungen von den Krankenkassen bewilligt. Weitere Verlängerungsmöglichkeiten bespricht Ihr Therapeut mit Ihnen jeweils rechtzeitig.

Diverse andere Kostenträger (private Krankenversicherung, Beihilfestellen, Sonderkostenträger wie Bundeswehr, Bundespolizei, usw.) haben unterschiedliche Regelungen, die Sie mit Ihrem Therapeuten besprechen können. Eine Psychotherapie ist aber in der Regel eine antrags- und genehmigungspflichtige Therapie. Bitte prüfen Sie als privater Versicherter auch, ob Sie nicht ausnahmsweise Psychotherapie im Versicherungsvertrag ausgeschlossen haben (so etwas gibt es tatsächlich, wenn auch selten).

]

 

Dr. med. Hans-Jürgen Setzer